Europa zu Hause

17. März 2019

Wer in diesen Tagen über Europa spricht, sagt meist auch „Brexit“. Elf JONAlisten wollten das nicht hinnehmen: Sie haben sich auf die Suche nach Europa bei uns zu Hause gemacht. Im Hafven Hannover haben sie ihre Laptops zwischen CNC-Fräse, Lasercutter und Drechselbank aufgeklappt und Daten zu Europa in Niedersachsen ausgewertet. Mit Excel, Tabula und Datawrapper haben sie Tabellen in Bilder übersetzt, die uns etwas über den Zusammenhang von Fonds und Vorgaben der EU und dem Leben zu Hause klar machen. Außerdem haben sie Menschen getroffen, die etwas von Europa erwarten. Aus diesen Begegnungen sind Portraits entstanden, gedreht, geschnitten und produziert allein mit Smartphones. Den Makerspace im Hafven haben die JONAlisten dann noch in ein journalistisches Labor verwandelt, um Prototypen für Journalismus auf Gegenständen zu entwerfen. Ihre smarten Figuren erzählen Kindern jetzt etwas über Europa. Und uns von der Zukunft des Journalismus – jenseits von Papier und Bildschirmen.

Lichte Sprache

Wer seine Kunst verstehen will, braucht keinen Sprachkurs: Franz Betz ist Lichtbildhauer und verkauft seine Installationen nach ganz Europa. Wir haben ihn in seinem Trafolab in Hannover besucht.

Einfach machen

Die JONA tagt zum ersten Mal in einem Makerspace. Der Hafven in Hannover ist ein Netzwerk für Kreative, Coworking und Werkstatt in einem. Hier kann jeder seine Ideen in die Tat umsetzen. Auch an der Drehbank.

Heimat: Hafven

Während die Briten in London um den Brexit ringen, haben wir in Hannover Statistiken über Europa gewälzt und Menschen hinter den Zahlen getroffen. Und wir haben Journalismus in 3D gedruckt.